Motiv (c) Rayk Goetze

Atmen

von Duncan Macmillan | Deutsch von Corinna Brocher

„Wir machen immerhin einen Menschen“. Ein junges Paar denkt darüber nach, ein Baby zu haben, und stellt sich in heftigem Disput alle Fragen, die Menschen kommen, wenn sie sich eine Vorstellung von der Zukunft machen. Welche Verantwortung tragen wir als Eltern? Wie verändert ein Kind das eigene Leben? Sind wir mit unseren persönlichen Erwartungen zu egoistisch? Können wir verantworten, durch Vermehrung zum Untergang des Planeten beizutragen?

Berührend und immer wieder komisch beschäftigen sich die beiden jungen Menschen stellvertretend für eine Generation, die oft zu viel  nachdenkt, keine oder manchmal sehr radikale Entscheidungen trifft, und sich zuweilen mit dem Leben überfordert fühlt. Von Panik über Euphorie bis zu Ernüchterung reicht die Skala der Gefühle, wie sie fast jeder aus eigener Erfahrung kennt. Ein dramaturgisch exzellent gebauter und höchst unterhaltsamer Dialog über Vorstellungen vom Leben.

Premiere: Frühjahr 2027

 

Aufführungsrechte beim Rowohlt Theater Verlag, Hamburg

Besetzung:

Mit: zwei SchauspielerInnen

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