Motiv (c) Teo Vadersen

Ein Schaf fürs Leben

von Maritgen Matter

Spieldauer:

60 min,
keine Pause

Das reich illustrierte Kinderbuch der niederländischen Autorin wurde vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Das Theater Poetenpack setzt es nun in ein Theaterspiel für Kinder ab vier Jahren um. Die liebevoll und spannend erzählte Fabel handelt von einer außergewöhnlichen Beziehungsgeschichte zwischen einem naiven Provinzschaf und einem hungrigen Wolf.

In einer kalten Winternacht trifft der Wolf das Schaf und überredet es, mit ihm auf eine Schlittenfahrt zu gehen. Mit Stil und fernab von Zeugen möchte er es verspeisen. Doch die Reise durch die Nacht entwickelt sich zu einem Abenteuer, in dessen Verlauf der Wolf Sympathie für das Tier entwickelt, das er eigentlich fressen will. 

Wenn der Wolf am Ende das Schaf fortschickt, vermittelt die Geschichte einfühlsam und für Kinder verständlich die Erkenntnis, dass mit Respekt vor den Eigenheiten des Anderen Freundschaft und Vertrauen möglich sind, auch wenn man nicht zueinander passt.

© Aufführungsrechte beim Bühnenverlag Weitendorf, Hamburg.

Besetzung:

Andrea Seitz
Jana Kühn
Arne Assmann (Musiker)

Regie & Bühnenfassung: Dorothea Miriam Hüsken
Regieassistenz: Leonore Lang
Bühnenbild: Janet Kirsten
Kostüm: Janet Kirsten

Fotos (c) Anna Mydla

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Video (c) Stephan Samuel

Pressestimmen

„Mit viele Engagement und einer Inszenierung, die bei den zahlreichen Kindern im Publikum viel Raum für die eigene Fantasie ließ, brachte Regisseurin Dorothea Hüsken das Stück auf die Bühne. …
Im Anschluss erwiesen sich alle drei Akteure als fantastische Live-Musiker und spielten als kleines Trio das Lied von der Schneeflocke, das auch zum Schluss noch einmal angestimmt wurde. …
Die schöne Botschaft der Geschichte, dass auch unterschiedliche Wesen einander achten und verstehen können, vermittelt das Stück auf eine ansprechende, kindgerechte Weise. Das Bühnenbild in Verbindung mit den zurückhaltend eingesetzten Lichteffekten vermittelte eine Schneelandschaft ohne allzu viele Details.“

Lüdenscheider Nachrichten, 19.03.2026